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26.05.2011
de Administrator

"Ein Tropf Zigeunerblut" Lisa von Gunten

Ein Tropf Zigeunerblut

 

19 Länder, wenn ich keine vergessen habe zu zählen, durfte ich bis jetzt kurz besuchen oder länger bereisen. Meine Mutter ist gebürtige Finnin und in Schweden aufgewachsen, mein Vater war Schweizer durch und durch, wahrscheinlich aber mit einem winzigen Tropf Zigeunerblut, und mein Mann ist Pole, hat sich in der Schweiz gut integriert. Ich besitze zwei Nationalitäten und meine Kinder drei. Ich spreche vier Sprachen perfekt plus ein wenig Schwedisch und Polnisch und lerne gerade Chinesisch (Mandarin). Auf drei Kontinenten habe ich schon für mehr als sechs Monate gelebt und momentan hat es mich nach Taiwan verschlagen, das total verschieden ist als das was ich bis jetzt erleben durfte aber auch total faszinierend und manchmal sogar ziemlich verblüffend. Wo sind denn da meine Wurzeln geblieben, kann man sich fragen… irgendwie bin ich fähig überall meine Wurzeln zu schlagen. Der Tropf Zigeunerblut fliesst wohl auch in meinen Adern. Aber, ohne Wurzeln keine Flügel, kein Schiff ohne Anker, sagt man. Biel ist definitiv mein Ankerplatz, ich habe da viel erlebt, habe da meine guten sowie weniger guten Erfahrungen gemacht, bin daran gewachsen und viele Erinnerungen sind mit Biel verbunden. Das Mösliquartier ist ohne Zweifel mein Lieblingsort in Biel, mit 11 Jahren bin ich dorthin gekommen und immer wieder zurückgekehrt. Eine andere sehr lange Wurzel ist bis nach Finnland gewachsen. Obwohl ich nur ein paarmal dort war, fühle ich mich immer sehr heimelig in Finnland und irgendwie verbindet mich etwas mit diesem Land.

Ich glaube, die Wurzeln sind da wo die geliebten Menschen sind. Man kann überall Wurzeln schlagen wenn man an diesem Ort Freunde hat und sich wohlfühlt und wenn das Glück das einem erfüllt von innen kommt und nicht von äusseren Bedingungen abhängig ist. Ich habe viel Glück, denn ich habe meine Geliebten bei mir, meine Familie, oder zumindest ein Teil davon. Diesmal habe ich irgendwie meine Wurzeln mitgenommen.

Lisa von Gunten zum aktuellen Titel des Mosaïques "Back to the Roots"

 

Actualisé: 26.05.2011
05.02.2010
de

Schnittlauchhochzeit! Ja, das gibt es...

Hier finden Sie die Übersetzung der Liste aus dem mosaïque.
Gut, ganz so einfach ist das nicht, wie ich dachte... In deutsch und französisch werden zum Teil sehr unterschiedliche Bezeichnungen verwendet.

1 Jahr Baumwolle  20 Jahre Porzellan
2 Jahre Leder  25 Jahre Silber
3 Jahre Weizen  30 Jahre Perle
4 Jahre Wachs  35 Jahre Rubin
5 Jahre Holz  40 Jahre Smaragd
6 Jahre Zypern  45 Jahre Vermeil
7 Jahre Wolle  50 Jahre Gold
8 Jahre Klatschmohn  55 Jahre Orchidee
9 Jahre Keramik  60 Jahre Diamant
10 Jahre Zinn  65 Jahre Palisander
11 Jahre Koralle  70 Jahre Platin
12 Jahre Seide  75 Jahre Alabaster
13 Jahre Maiglöckchen 80 Jahre Eiche 
14 Jahre Blei  85 Jahre Uran
15 Jahre Kristall  90 Jahre Granit

Wer es also ganz genau wissen möchte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Silberne_Hochzeit
Viel Spass!
 

Actualisé: 05.02.2010
11.09.2009
de

A5 Doppelspur-les bretelles

Welche Meinung haben Sie zu der A5 allgemein? Zur Baustelle im Quartier? Welche Fragen beschäftigen Sie? Welches werden die Auswirkungen sein? Bloggen Sie mit!

04.04.2009
de

Vorurteile?

Was meinen Sie denn? Welche gibt es bei uns im Quartier? Die aktuelle Ausgabe des „mosaïque“ widmet sich diesem Thema in Anlehnung an das nächste Modul des parcours culturel 3 „Vorstadt ohne Vorurteile“ (13./14.5.09, 16h, Bözingen).
Wir freuen uns, wenn Sie uns hier Ihre Meinung dazu schreiben.
 

Actualisé: 04.04.2009
19.10.2008
de Ernst Kirchhofer

Gemeinde- und Stadtratswahlen 2008

Dass unser politisch neutraler und unabhängiger Verein ein breites Spektrum an Mitgliedern hat,  zeigte sich  auch wieder bei den diesjährigen Wahlen.

Fünf unserer Mitglieder wurden (wieder)gewählt - der Quartierverein Möösli freut sich darüber und gratuliert herzlich !

Pierre-Yves Grivel (PRR),  Muriel Beck Kadima (Grüne), Franziska Molina (EVP), Martin Rüfenacht (FDP), Hans Stöckli (SP)

und last but not least :

Herzliche Gratulation auch unserer ehemaligen Animatorin Barbara Schwickert !

Actualisé: 27.10.2008
05.09.2008
de

Lebst du Vollzeit?

„ Zyt isch da, isch öpper da, wo se wott ha?"

Am 27. September wird die „Nacht der 1000 Fragen“ unsere Stadt bewegen. Der Quartierverein Möösli wird daran teilnehmen mit dem Thema „Zeit“. Dass wir in einem so lebendigen Quartier leben, wo ein guter Geist weht, wo die Nachbarschaft gepflegt wird und es einem nicht egal ist wie es dem Andern geht, haben wir vor allem der Tatsache zu verdanken, dass viele Menschen bereit sind, ihre Zeit zu verschenken, Freiwilligenarbeit zu leisten. Das führt zu Fragen wie:

· Woher nehme ich Zeit?
· Wem verschenke ich Zeit?
· Wieviel kostet Zeit?
· Muss man freie Zeit nutzen?
· Ist freie Zeit sinnlos?
· Wie voll - Zeit sind wir? Etc.etc….

Wahrscheinlich könnte man 1000 und eine Nacht füllen mit Zeitfragen….
Und…ist es nicht eigenartig, dass uns allen Zeit geschenkt ist und wir doch oft meinen, keine zu haben….und immer wieder zu merken, wie relativ unser Zeitempfinden ist. Glückliche Stunden fliegen davon, während dem mühsame zu kleben scheinen.

Ein kleines Kind sagte mir kürzlich voller Stolz, es sei in einer halben Sekunde auf den Heidenstein geklettert und sein kleiner Bruder ergänzte: und ich bin achtzig Jahre oben geblieben.

Im Kollegium haben wir unsere Sommerferienpläne ausgetauscht. Alle hatten ihre volles Ferienprogramm ausgebreitet bis zu einer Kollegin, die sagte: ich möchte in diesen sechs Wochen Blumensträusse im Garten binden und sie Freunden verschenken und einmal möchte ich das weisse Tischtuch auf den Tisch legen und meinen Partner mit einem Mehrgangmenu beglücken…..

Mozart hatte viel von seiner Vitalität dem Bewusstsein der Beschränkung der Lebenszeit zu verdanken. Jeden Tag hat er gewusst, dass es der letzte sein könnte und erzählt davon, dass ihm der Tod zu einem Freund geworden ist, der ihm half, das Leben voll und ganz zu leben.

Kürzlich wurde mir die Geschichte einer Frau erzählt, die erfuhr, dass sie noch eine Woche zu leben hätte. Sie bat ihren Mann, das dem Abt des benachbarten Klosters zu erzählen und um einen Zuspruch zu bitten. Dieser Abt bat den Mann, der Frau zu sagen, dass sie sich auf alle guten Tage ihres Lebens besinnen solle, denn eigentlich sei jeder Tag ein guter Tag, wenn man ihn zu nutzen wisse. Das tat dann die Frau mit solch einer Inbrunst, dass sie noch weitere sieben Wochen weiterleben durfte und ganz bewusst und in grosser Dankbarkeit Abschied nehmen und furchtlos sterben konnte.

Meine Tochter litt als Kind unter einem philosophischen Problem: „ Mueti, geschter hesch doch gseit „ morn de“, aber hüt isch doch jetz morn!“
Zu merken, wie flüchtig diese Zeitachse ist, wie wenig fassbar, wirft uns zurück aufs Leben im Hier und Jetzt.

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit in dem Sinn, dass wir nicht von der Zeit verbraucht werden, sondern unsere Zeit brauchen.

Actualisé: 08.09.2008
17.07.2008
de

Mööslifest `08, was für ein tolles Chäferfest!!

Ich persönlich habe es das 1.Mal miterlebt und bin am Sonntag früh zwar todmüde, aber überglücklich in’s Bett gefallen. Was für ein eindrücklicher, erlebnisreicher Tag und was für ein gut eingespieltes, super organisiertes Team – Bravo Bravissimo

Glück mit dem Wetter, lautes Geplauder, fröhliches Gelächter, Kinder & Eltern aktiv mit den verschiedensten, ulkig fahrbaren Transportmitteln des Spielbusses, einfallsreiche Sport- und Geschicklichkeitsdisziplinen für jedermann, allerlei Leckerbissen für den Gaumen, mit ausklingender Tanznacht unter freiem Himmel -ohne zu schwitzen- mit genialer Musik…einfach herrlich!!

Wie hast du/haben Sie es erlebt?

Wir freuen uns auf Anregungen, neue Ideen, kritische Bemerkungen, dein/Ihr Feedback :-)

Anita Stalder, Animation

08.06.2008
de Ernst Kirchhofer

Willkommen-bienvenue-welcome!

Nun bloggen also auch wir – nein nicht blocken, auch nicht blochern, plogen oder blöcken, bloggen eben.

Ich wusste bis vor kurzem noch nicht, woher der Begriff eigentlich kommt, jetzt weiss ich’s. Ein Blog sei eine Wortkreuzung aus WorldWideWeb und Log zu Weblog und - weil heute fast alles kurz sein muss – halt einfach Blog. Geführt als Tagebuch oder Journal oder  genutzt zum Austausch von Informationen, Gedanken, Erfahrungen.
Wie es werden wird, wissen wir noch nicht.

Was wir mit dem Aufschalten des Blogs möchten, wissen wir: eine den heutigen Möglichkeiten angepasste Plattform bieten, Fragen und Erfahrungen auszutauschen. Mit den QuartierbewohnerInnen unkompliziert in Kontakt zu treten. Auf freudige oder frustrierte Rückmeldungen zum Vereinsleben schneller reagieren zu können. Vielleicht auch spielerischer miteinander Erfahrungen auszutauschen, weil Jede und Jeder sich gerade dann äussern kann, wenn’s passt.

Der QV Möösli führt damit auch eine Tradition weiter, die wohl wesentlich dazu beigetragen hat, dass er schon so lange 26 Jahre lebt: versuchen, sich neuen Gegebenheiten immer wieder anzupassen und sich dadurch weiterzuentwickeln.

Tradition und Anpassung an Neues – ein Gegensatz?
Ich finde nicht – denke sogar, dass beides notwendig ist, um sich und eine Gemeinschaft weiterzuentwickeln, lebensnotwendig, sozusagen.
Ich habe zum Beispiel den Eindruck, die Bäume vor meinem Fenster, jene am Seeufer oder in einer Felswand machen genau das.
Tradition und Anpassung an Neues – Streitpunkte immer wieder im Zusammenleben in einer Gemeinschaft, in der grossen und kleinen Politik, auch in unserem Verein.

Wie denken Sie, wie denkst Du darüber?

Der Blog des Tradtionsvereins Möösli ist eröffnet...

 – Ernst Kirchhofer


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Mise à jour: 18.05.2012 | Mention d'impression